• BIOGRAFIEN - Laura Biagiotti

Laura Biagiotti

Laura Biagiotti, die in Rom im Zeichen des Löwen geboren wurde, ist eine der bekanntesten Modeschöpfer Italiens. Seit 1980 lebt und arbeitet sie in der ländlichen Umgebung Roms im Castello Marco Simone, einem nationalen Monument des 11. Jahrhunderts, das sie, zusammen mit ihrem Mann Gianni Cigna, der im August 1996 leider viel zu früh verstarb, in jahrelanger, geduldiger Renovierungsarbeit zum alten Glanz zurückbrachte. Laura Biagiotti beginnt sich zu Beginn der '60er-Jahre für die Mode zu interessieren, als sie in die Fußstapfen der Mutter, Delia Soldaini Biagiotti, der Begründerin eines Ateliers tritt. 1997 steigt Lavinia Biagiotti Cigna ins Familienunternehmen ein, dessen Vizepräsidentin sie seit 2005 ist. Laura Biagiotti ist weltweit für die außerordentliche Qualität ihrer Mode bekannt: Die New York Times bezeichnete sie, wegen ihrer Liebe für dieses kostbare Garn, das sie seit ihrer ersten Kollektion in kultivierter und neuartiger Weise verwendet und zu einer Modedimension brachte, die vorher undenkbar war, als "The Queen of Cashmere" - Königin des Cashmere.

Anerkennungen 1992 erhält Laura Biagiotti in New York den Preis für die Frau des Jahres. 1993 wird ihr in Peking der Marco-Polo-Preis verliehen, weil sie die italienische Industrie nach China gebracht hatte. 1995 erhielt sie die Auszeichnung zum "Cavaliere del Lavoro" vom Präsidenten der italienischen Republik, Oscar Luigi Scalfaro, der sie für die zahlreichen Jahre ihrer Tätigkeit in der Mode und ihren besonderen Beitrag zur Verbreitung der Bedeutung des Made in Italy in der Welt prämierte. Seit 2000 war Laura Biagiotti Präsidentin des Leonardo-Komitees, das die italienische Exzellenz in Industrie, Kunst und Kultur in sich vereint. Seit 2009 ist sie Ehrenvorsitzende. 2001 ist sie die erste Modeschöpferin, die den Prix Femmes d'Europe erhält, weil sie sich für die Beteiligung der Frauen am Entwicklungsprozess der europäischen Einigung stark gemacht hatte. 2002 blickt Laura Biagiotti auf eine dreißigjährige Karriere zurück, nachdem sie ihre erste Kollektion im Jahr 1972 in Florenz vorgestellt hatte. Aus aller Welt erhält sie zahlreiche Anerkennungen, darunter den Premio Marisa Bellisario und den Spezialpreis für die Karriere von der Nationalen Kammer der Italienischen Mode, der ihr live auf der Spanischen Treppe während der Veranstaltung "Donna sotto le stelle" verliehen wurde. Ebenfalls 2002 widmete die italienische Post der Modeschöpferin eine €0,41-Briefmarke, die ein Biagiotti-Kleid darstellt, das sich an den Profilen von Roma Classica inspiriert. Laura Biagiotti ist die erste Stilistin, die ein Kapitel der „Enciclopedia Treccani“ verfasste, indem sie das Made in Italy im Jahresbuch 2004 erklärte. Im Juli 2004 bekam Laura Biagiotti, an einem ihr gewidmeten Tag voller Veranstaltungen, vom römischen Bürgermeister, Walter Veltroni, die Kapitolinische Wölfin verliehen. Diese Veranstaltungen waren durch die dauerhafte Liebe der Modemacherin für die Kultur entstanden, die diese mit der Ewigen Stadt seit jeher pflegte. Im Februar 2006, empfing Lavinia Biagiotti Cigna in Moskau, zusammen mit Ksenia Gorbaciova, der Enkelin des Präsidenten Mikhail, einen Preis für Laura Biagiotti, welche im Jahr 1995 die erste Modenschau auf russischem Gebiet organisiert hatte. Im September 2007 erhielt Laura Biagiotti während der Offiziellen Gala zum Abschluss der 64. Internationalen Kinokunst-Ausstellung den Kristall-Löwen auf die Karriere, einen Preis des Casinò von Venedig. Im Januar 2011 bekam Laura Biagiotti den "Premio Leonardo", der zum ersten Mal einer Frau verliehen wurde, vom Präsidenten der Republik, Giorgio Napolitano, für ihr ausgezeichnetes Engagement zur Verbreitung des Made in Italy in der Welt.

Modenschauen, die in die Geschichte eingingen Am 25. April 1988 fand in Peking ein einzigartiges Ereignis in der Geschichte der Mode statt: 30 chinesische Modelle führten die bedeutendsten Kreationen der Karriere von Laura Biagiotti vor, die somit zur ersten Stilistin Italiens wurde, die eine Modenschau in China organisiert hatte. Fast einhundert fünfzig Kleider erwiesen den seit Jahrhunderten in China hergestellten wertvollen Rohstoffen Seide und Cashmere die Ehre. Am 5. Februar 1995 öffneten sich die geheimnisvollen Türen des Großen Theaters des Kremls: Laura Biagiotti ist die erste italienische Modemacherin auf dem Laufsteg in Moskau, im ehemaligen Sitz der KPdSU. In einer unglaublich inszenierten Modenschau schlug sie mit der italienischen Mode und Kultur eine Brücke zur großen russischen Nation. 1997 wurde Laura Biagiotti von Madame Suzanne Mubarak, der Frau des ägyptischen Präsidenten eingeladen, ihre Mode anlässlich einer Wohltätigkeitsveranstaltung, die mehr als eine Million Dollar einspielte, nach Kairo zu bringen. Im Jahr 2000 wünschte sich der deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder eine Modenschau von Laura Biagiotti, um die EXPO von Hannover zu feiern. Am 13. Juli 2004 wurde in Rom ein Biagiotti-Day inszeniert: Laura Biagiotti organisierte die erste Modenschau ihrer Karriere in der Hauptstadt auf dem Kapitolsplatz um das Simulacrum von Mark Aurel. Im November 2006 fand in Dubai ein Ereignis mit großer Bedeutung für die Biagiotti Group und für die Kindermode statt: Die Kollektion Laura Biagiotti Dolls war die erste Kinderlinie, die den Laufsteg der Arabischen Emirate betrat und erntete großen Erfolg. Anlässlich der Internationalen Expo in Shanghai im Jahr 2010 wurden in der italienischen Halle einige der bedeutendsten Modelle der Laura-Biagiotti-Kollektionen ausgestellt und dann gespendet. Mode&Kunst Laura Biagiotti ist immer mit der Förderung der Kultur befasst: Nach der Renovierung des Castello Marco Simone hat sie die Restaurierung eines gestickten Pluviale gesponsert, das in Mailand im Museo Poldi Pezzoli aufbewahrt ist und dessen Design sich als ein echter Botticelli erwies. 1998 brachte Laura Biagiotti Parfums die Treppe des Kapitolsplatzes, die sogenannte Cordonata, die von Michelangelo entworfen worden war und die das Herz des Römertums darstellt, zu altem Glanze. 2003 spendete Laura Biagiotti mit ihren Parfums den neuen Großen Vorhang des Theaters La Fenice in Venedig, nachdem das Original vom Brand zerstört worden war. Der Große Vorhang ist Gianni Cigna gewidmet. Laura Biagiotti und ihr Mann sammelten die wichtigsten Bilder des futuristischen Malers Giacomo Balla. Die Sammlung, die zur Fondazione Biagiotti Cigna gehört, war 1996 in Moskau im Puskin-Museum und 1998 in Rom im Kloster des Bramante ausgestellt. Seit 1999 unterstützt Laura Biagiotti das Piccolo Teatro Studio in Mailand, wo die Laura Biagiotti-Kollektionen exklusiv vorgestellt werden. Im Februar 2007 begann Laura Biagiotti zusammen mit dem Minister für kulturelle Güter und Tätigkeiten, Francesco Rutelli und dem Präsidenten von Procter&Gamble Italia, Vito Varvaro, die Restaurierungsarbeiten der Brunnen von Piazza Farnese in Rom, die mit einem Beitrag von Laura Biagiotti Parfums verwirklicht werden. Im Dezember 2009 wurde beim Museum der Ara Pacis in Rom der monumentale Arazzo "Genio Futurista" des Maestro Giacomo Balla ausgestellt, ein bedeutendes Werk des Künstlers, das seit mehr als dreißig Jahren nicht mehr ausgestellt worden war. Mode&Sport Laura und Lavinia Biagiotti führten als erste die Synergie zwischen Mode und Sport ein, um zwei große Bereiche zu stützen, die dazu beitragen, das Prestige des Made in Italy in der Welt zu verbreiten. Im Oktober 2000 trat im suggestiven Finale der Modenschau ein Großteil der Olympiateilnehmer von Sidney 2000 in einer "Tricolore" aus Cashmere für Laura Biagiotti auf. Die Verbindung zwischen Biagiotti-Mode und großen Athleten lief ständig mit außergewöhnlichen Testimonials weiter. Zu nennen sind: Tennisstar Francesca Schiavone, Schiedsrichter Pierluigi Collina, Skias Giorgio Rocca, Ausnahmeschwimmer Massimiliano Rosolino, Formel 1-Pilot Jarno Trulli, Olympiasieger und "Herr der Ringe" Yuri Chechi, Marathon-Olympiasieger Stefano Baldini, MotoGP-Pilot Marco Melandri, Radrennfahrer Mario Cipollini, Gold-Fechterin Valentina Vezzali, Skias Daniela Ceccarelli, Weltrekord-Schwimmerin Federica Pellegrini, die Volleyballerinnen Francesca Piccinini und Maurizia Cacciatori, das Eiskunstläufer-Traumpaar Maurizio Margaglio und Barbara Fusar Poli, Rennrodelchampion Armin Zoeggeler, Skifahrer Manfred Moelgg, Weitsprungas Andrew Howe, Skifahrerin Arianna Follis, Judo-Olympiasiegerin Giulia Quintavalle und die Fechterin Margherita Granbassi. Laura Biagiotti war die erste italienische Modeschöpferin, die in Golf investierte: 1991 eröffnete sie Marco Simone Golf, einen der schönsten italienischen Golfplätze vor den Toren von Rom. Die 27 Spielbahnen, die vom amerikanischen Architekten Jim Fazio entworfen wurden, entwickeln sich auf 150 Hektar Boden rund um Castello Marco Simone. Das Club House ist mit seinen 7.000 Quadratmetern das größte Europas. Im Mai 1994 beherbergte der Club die Open d'Italia. Lavinia Biagiotti Cigna war die erste Fackelträgerin der Mode, die im Dezember 2006 die Flamme von Turin trug. Die Duftnoten Fiori Bianchi, das erste Parfüm von Laura Biagiotti, kam 1982 auf den Markt, 1988 von Roma und 1992 von Venezia gefolgt. 1994 wurden Laura und Roma Uomo auf den Markt gebracht. 2004 entsteht Aqua di Roma, das 2005 mit dem Hifi Award ausgezeichnet wird. Im Januar 2008 wurde der weibliche Duft Laura Biagiotti Donna auf den Markt gebracht. 2008 feierte Roma, das in der ganzen Welt zum klassischen Bestseller geworden ist, 20 Jahre. 2010 wurden die Duftnoten Mistero di Roma und Mistero di Roma Uomo auf den Markt gebracht. Die Kollektionen Jedes Jahr präsentiert Biagiotti Group mehr als 70 Kollektionen von Kleidung und Accessoires, zu denen die Pret-à-porter-Linie Laura Biagiotti, die kids-Linie Laura Biagiotti Dolls, die Kollektionen Unterwäsche, Taschen und Lederwaren, Sonnen- und Lesebrillen, Foulards, Schirme, Strümpfe und Schuhe Herren, Damen und Kind, Home Collection und Bomboniere gehören.